Pressespiegel

DZE Südtirol im Spiegel der Presse

Dienstleistungszentrum für Ehrenamt: Webinar über Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Arbeitswelt – Ausbildungsmöglichkeiten das Um und Auf

DZE: Webinar über Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Arbeitswelt - Ausbildungsmöglichkeiten das Um und Auf
Dolomiten 24.4.2021: Gutes tun - aber auf sicherer Seite

Reihe: Media meets law – Akademiegespräch: Sicher Gutes tun

Der Präsident eines anerkannten Vereins mietet, infolge eines Vorstandsbeschlusses, für ein Jubiläumsfest eine Kinderhüpfburg für 10.000 Euro an. Während des Festes verletzt sich ein Kind schwer und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Haftet der Vereinspräsident persönlich für den Betrag für die Anmietung der Hüpfburg?

Ein kniffliger Fall, der im Rahmen eines weiteren spannenden Akademiegesprächs des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt Südtirol, in Anwesenheit des prominenten Ehrengastes, dem LH a.D, Luis Durnwalder behandelt wurde. Übrigens: die korrekte Antwortet lautet: Nein. Die Beteiligung an der Online-Abstimmung des zahlreich zugeschalteten Publikums war rege und am Ende entschied auch eine große Mehrheit richtig. Der Direktor des DZE Südtirol Ulrich Seitz  wies im Rahmen der Veranstaltung, die in Form eines Webinars von Hunderten interessierten Vertretern des lokalen Ehrenamtes verfolgt wurde, auf einige Neuerungen im Rahmen der Reform des Dritten Sektors hin, so beispielsweise auf die im entsprechenden im Jahre 2017 in Kraft getretenen Kodex, neue Bestimmung, dass ab sofort neben Rechtsschutz auch ein Versicherungsschutz gegen Unfall und Krankheit bei Vorständen und Freiwillig Aktiven, die eine kontinuierliche nachweisliche Tätigkeit im Verein ausüben, in den einzelnen Organisationsstrukturen zum Tragen kommt. FF Direktorin Verena Pliger analysierte mit Luis Durnwalder die Auswirkungen des für die Südtiroler Gesellschaft so aufrüttelnden Vorfalls rund um den ehemaligen Präsidenten des Tourismusvereins Andrian, Johann Mathà, der vor rund 34 Jahren für immense Schlagzeilen, auch über die Landesgrenzen hinaus sorgte. Ein junger Mensch war nämlich damals aufgrund eines schreckliches Unfalls im Freibad Andrian querschnittgelähmt geblieben. Dieses Schicksal hat die Menschen wachgerüttelt, hat Verantwortliche aufhorchen lassen und viele Ehrenamtliche verunsichert. Diese Tragödie hat aber auch gezeigt, dass in Südtirol über Solidarität nicht nur gesprochen wird, sondern konkrete Zeichen gesetzt werden. Die Südtiroler Bevölkerung hat Verantwortung übernommen, hat bewiesen, dass sie das Ehrenamt schätzt und hat Johann Mathà nicht im Stich gelassen, so betont Luis Durnwalder. Rechtsanwalt Alexander Kritzinger erinnert, dass es grundlegend ist, in jeder Situation eindeutig zu prüfen, ob durch die so genannte Grobe Fahrlässigkeit, die erforderliche Sorgfalt in besonders hohem Maße außer Acht gelassen wurde. Bei solchen Vorkommnissen wird ebenso überprüft, ob die betroffene Person ein Mitverschulden trifft.  Rechtsexperte Kritzinger rät unabhängig von diesen Überlegungen, Risikoquellen im Verein so gering wie möglich zu halten und dabei genaue Obacht auf Folgendes zu geben: die zitierten Organisationen müssen verstärkt in die Professionalität investieren und in diesem Zusammenhang detailliert und nach bestem Gewissen, interne Abläufe vollständig dokumentieren. Eine Bedeutung nimmt dabei die Inanspruchnahme von gezielten Beratungen, Aus-, Fort- und Weiterbildungen ein. Ein „gesundes“ Verhältnis zur Presse bzw. im Hinblick auf eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit ist zudem ebenso grundlegend, um Problemen bei der Ausübung von Tätigkeiten vorzubeugen. Praktisch gesehen, kann gerade im Hinblick auf die Haftung, einiges der Satzung des Vereins vorgesehen werden, risikobehaftete Aufgaben sollten fundiert im Auge behalten werden, bestimmte Tätigkeitsbereiche überdies durch eine Geschäftsordnung im Verein noch zusätzlich geregelt und regelmäßig unter die Lupe genommen werden.

Eine nächste brisante Fragestellung steht bereits als Schwerpunkt in der Agenda der Beratungen des DZE an: wie, wann und wo dürfen Entschädigungen im Vereinsleben erfolgen?

Dolomiten – 24.4.2021

Im Rahmen der Akademiegespräche des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt Südtirol (DZE) fand kürzlich ein spannender Abend als Webinar mit Berufsschauspieler Thomas Hochkofler und der Journalistin Verena Pliger zum Lockdown in der Kulturszene statt. DZE-Direktor Ulrich Seitz berichtete dabei von den Sorgen Hunderter Chöre, Musikkapellen und Theatervereine im Lande, die praktisch seit einem Jahr in ihrer kreativen Tätigkeit in völligem Stillstand ausharren müssen.

Zu totalem Stillstand verdammt.
Tageszeitung online 28.06.2020: Das neue Ehrenamt

Vor Kurzem hat unter entsprechenden Sicherheitsauflagen die heurige Mitgliedervollversammlung des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt Südtirol stattgefunden.

Dabei waren im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Waltraud Deeg, 60 Organisationen durch ihre gesetzliche Vertreter bzw. deren Ermächtigten direkt im Tagungssaal des Hotel Sheraton in Bozen präsent. Zudem gelang es, weitere 15 Organisationen des Dritten Sektors über Online-Systeme in das Sitzungsgeschehen miteinzubeziehen.

Im Rahmen des Austauschs mit den unterschiedlichen Exponenten aus Südtirols Vereinswelt wurde eindeutig auf die Tatsache hingewiesen, dass für Vereine und andere Non-Profit-Organisationen in Italien weiterhin grundlegende Neuerungen anstehen.

Zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren ist nämlich eine umfassende Neuregelung des Dritten Sektors im Gange, die potenziell in ihrer Ausrichtung alle Vereine betrifft. Der Reformprozess ist noch lange nicht abgeschlossen: Auch wenn der Kodex des Dritten Sektors seit dem 3. August 2017 in Kraft ist, muss noch eine Reihe von unverzichtbaren Ministerialdekreten zur vollen Umsetzung der Vorgaben der Reform verabschiedet werden.

Neben einer Fülle von akuten, juridischen Themenstellungen rund um vertragliche Aspekte oder Haftungsfragen, die zahlreichen Organisationen erhebliche Probleme bereiten, stehen neuerdings ebenso weitere tägliche Herausforderungen in der  Vereinsarbeit an, ganz aktuell natürlich ebenso durch die Corona-Pandemie, bedingt.

DZE Präsidentin Martina De Zordo und ihr Stellvertreter Sergio Bonagura nutzten die Möglichkeit die Sozialbilanz des Vereins vorzustellen, der als Anlaufstelle für Beratungen sämtlicher Vereine des Dritten Sektors in Südtirol fungiert.

Höhepunkte aus dem abgelaufenen ersten Arbeitsjahr sind dabei die Genehmigung von Leitsätzen und Handlungsfeldern, die intensive Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistungszentren auf nationaler Ebene sowie die erfolgreiche Akkreditierung des Südtiroler Zentrums, das als erstes seiner Art in Italien, die hohen, komplexen Vorgaben, gemäß Kodex des Dritten Sektors durch eine eigens dafür eingerichtete  staatliche Expertenkommission, erfüllt, und somit diesen wichtigen Schritt in Richtung Konsolidierung der Leistungspalette nach klaren Qualitätskriterien gesetzt hat. Dies ist laut Landeshauptmann Kompatscher besonders beachtlich, bedenkt man, dass das DZE Südtirol als jüngste Einrichtung auf diesem Gebiet in Italien gilt.

Direktor Ulrich Seitz erläuterte in seinen Ausführungen die rege Aktivität des Jahres 2019, beginnend bei der Entwicklung der Mitgliedschaften und Inanspruchnahme der gebotenen Dienste im Südtiroler Kompetenzzentrum.

  • Anzahl der Mitglieder am 31.12.2019:
    95, davon 83 Ehrenamtliche Organisationen und
    12 Vereine zur Förderung des Gemeinwesens. Insgesamt vertreten diese rund 1500 Vereine im Lande.
  • Aktueller Stand 19.06.2020: 150 Mitglieder, die in der Zwischenzeit rund 2.000 Vereine Südtirol weit repräsentieren;
  • Laufender Beratungsdienst: persönlich, telefonisch, E-Mail, über digitale Medien, mittels regelmäßiger Info-Rundmails;
  • Folgendes Leistungsspektrum, mit Stand 31.12.2019, für 10 Monate (März-Dezember):
    300 Beratungsanträge, davon entfallen 5 % auf  allgemeine Anliegen, 25 % auf fiskalische Thematiken und 70 % auf Rechtsberatung/ Verwaltungsrecht.

Der Großteil der individuellen Konsulenzen ist in diesem Zusammenhang für Interessierte kostenlos.

Im Jahre 2019 hat das DZE mehr als 200 spezifische dokumentierte Beratungsgespräche betreffend den Kodex des Dritten Sektors garantiert.

Daraus resultieren folgende Prioritäten:

  • Erläuterung/Erklärung der Reform des Dritten Sektors
  • Förderung der Kultur des Volontariats bei jungen Menschen
  • Förderung des Freiwilligenwesens im Unternehmen (Sensibilisierung der Unternehmer für das Ehrenamt)
  • Förderung der Beratung und der Weiterbildung um die Zugänglichkeit von Leistungen zu stärken

Für das laufende Jahr 2020 sind hingegen folgende, zusätzliche Bemühungen geplant:

  •  Regelmäßiger Austausch mit den Dachverbänden, Dachorganisationen und Organisationsstrukturen des
    3. Sektors;
  • Inforeihe zu „Fehlerkultur im Ehrenamt“;
  • Fort- und Weiterbildungen zur Neuen Haushaltsführung  für Körperschaften des 3. Sektors  ab 2021 und für den Neustart nach dem „Lockdown“;
  • Projekte zu „Schule und Ehrenamt“ und „Wirtschaft und Ehrenamt“;
  • Forschung im Ehrenamt mit der Implementierung einer fixen Beobachtungsstelle für das Ehrenamt.

Schließlich wurde noch darüber informiert, dass aufgrund der in den letzten Wochen im DZE eingetroffenen, unzähligen Nachfragen von ehrenamtlichen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen aus zahlreichen Sparten, beschlossen wurde, auf dem Dringlichkeitswege  eine zweisprachige Online-Schulung mit abschließendem Test im Gesamtausmaß von 60 Minuten insgesamt zur Thematik „Arbeitssicherheit und Covid-19“, für alle Betroffenen, zu organisieren, und dabei auf bestimmte, notwendige Fragestellungen einzugehen:

  • Aktuelle Hygieneregeln in der laufenden Tätigkeit und bei spezifischen Projekten (wie beispielsweise in der Sommerbetreuung für Jung und Alt, bei Sportveranstaltungen oder im Falle von kulturellen Anlässen);
  • Schutz der personenbezogenen Daten und erforderliches Berichtswesen;
  • Checklisten;
  • Desinfektion und Sanifikation;
  • Haftungsfragen für Führungskräfte, gesetzliche Vertreter, Fixangestellte und Freiwillige;
  • Verhaltensregeln für Anbieter von Initiativen und Teilnehmer.

Des Weiteren ist ein Seminar zur zivilrechtlichen und strafrechtlichen Haftung im Ehrenamt (mit Augenmerk auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tätigkeit in den Organisationsstrukturen des Dritten Sektors) geplant, das von Dr. Cuno Tarfusser, dem stellvertretenden Staatsanwalt am Berufungsgericht in Mailand, im Auftrag des „DZE“ am Freitag, den 3. Juli 2020 mit Beginn um 17 Uhr in Bozen gestaltet wird.

Über 2000 Organisation vertritt das Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt in Bozen. Nun wird es von der staatlichen Kontrollstelle akkreditiert und ins gesamtstaatliche Verzeichnis aufgenommen.

LPA 29.4.2020 - Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt wird akkreditiert

Was sind die Aufgaben des Dienstleistungszentrums fürs Ehrenamt Südtirol? Kann ich mich als Ehrenamtlicher mit meinen Fragen dorthin wenden? Diese und einige Fragen mehr, klären wir im Gespräch mit dem Direktor Ulrich Seitz.

Dolomiten 20.4.2020 - DZE Südtirol: Wir fördern das Ehrenamt!

Das DZE, Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt Südtirol, hat auf seiner Internetseite zwei Rubriken, wo Mitglieder Hilfe in der Coronakrise finden. Es sind dies die Rubrik „Corona News“ mit aktuellen Informationen und die Rubrik „Hilfsangebote für Mitglieder“, wo Menschen unterschiedliche Beratungsangebote finden, wenn sie psychosoziale Begleitung brauchen. Astrid Fleischmann hat mit Direktor Ulrich Seitz telefoniert:

Ulrich Seitz im Interview mit Astrid Fleischmann, Radio Grüne Welle 15.04.2020

EHRENAMT: Dienstleistungszentren der Region treffen sich zum Austausch

Dolomiten 17.2.2020 | Voneinander lernen

WEITERBILDUNG: DZE und VHS schaffen gemeinsames Angebot. Neue Synergien finden – die Zusammenarbeit für die Förderung des Vereinswesens stärken.

Dolomiten 29.1.2020 - Neue Zusammenarbeit im Vereinsmanagement

Ehrenamt bewegt! Das Ehrenamt ist unbezahlbar, sagt Ulrich Seitz im Interview mit Rai Südtirol. Direktor Seitz verweist auf die freiwillige Arbeit der Feuerwehren, des Weißen Kreuzes, der Seniorenbetreuung. Ein Drittel der Südtiroler sind im „dritten Sektor“ engagiert. Seitz sagt im TREFFPUNKT zum Internationalen Tag, das Ehrenamt muss politisch aufgewertet werden.

Ulrich Seitz im Interview mit Rai Südtirol, Treffpunkt 05.12.2019, 12:15

Ehrenamt ist der Ausgleich für Zuwendungen, die man als Teil der Gesellschaft erhalten hat und aus der Haltung der Dankbarkeit anderen Mitgliedern der Gesellschaft zukommen lässt.

online-Artikel VOX NEWS Südtirol / Internationaler Tag des Ehrenamtes

Dienstleistungszentrum für Ehrenamt und Eventdienstleister besprechen gemeinsame Anliegen und Aktionen

Dolomiten 8.11.2019 - Ziel: Dem Sicherheitsrisiko vorbeugen

Neue Herausforderungen für das Ehrenamt

Nachrichtenblatt VSSH – Verein für aktives Altern – Oktober 2019 (Nr. 4/5)

VSSH Nachrichten 10/2019

DZE-KLAUSURTAGUNG: Reform des Dritten Sektors im Mittelpunkt – 130 Beratungsgespräche in 3 Monaten

Dolomiten 11.9.2019 - Hilfe und Strategien fürs EhrenamtPressemitteilung

Gemeinsam im Interesse des Ehrenamtes an einem Strang ziehen: Die Dienstleistungszentren für das Ehrenamt Trentino und Südtirol haben sich erstmals getroffen.

Tageszeitung online – 26.8.2019

Tageszeitung online 26.8.2019 - Umfassende Neuregelung

Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt will Vereine und Verbände effizient stützen – Viele offene Fragen wegen Reform

Dolomiten – 23.8.2019

Dolomiten 23.8.2019 - Für das Ehrenamt an einem Strang ziehenPressemitteilung

Das neue Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt DZE wurde am 12. Juli in Bozen vorgestellt. Es baut auf ein Netzwerk von 63 Freiwilligenorganisationen und unterstützt solche …

Landespresseagentur (LPA) – Autonome Provinz Bozen – Südtirol 12.7.2019

LPA 12.7.2019 - DZE vorgestellt: Rat und Hilfe für ehrenamtliche VereineVideo LPA 12.7.2019 - DZE Südtirol: Für das Ehrenamt und das Freiwilligenwesen

Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt (DZE) vorgestellt – Beratung im Reform-Dschungel – Anerkennung fürs Ehrenamt – 63 Organisationen dabei …

Dolomiten – 13.7.2019

Dolomiten 12.7.2019: Rat und Hilfe für ehrenamtliche Vereine